Diagnostik und Therapie neurologischer Erkrankungen Behandlungszentrum für Botulinumtoxin

Neurologische Indikationen

Schlaganfall

Nach einem Schlaganfall kann es zu einer spastischen Parese an Arm und Bein einer Körperseite kommen. Botulinumtoxin ist zur Behandlung der spastischen Parese des Armes nach Schlaganfall zugelassen. Durch die Injektion von Botulinumtoxin in die spastische Muskulatur des Armes wird der Muskeltonus herabgesetzt und der betroffene Arm kann besser physiotherapeutisch und ergotherapeutisch beübt werden. Dadurch gelingt es Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten und eine Funktionsverbesserung herbeizuführen. Eine Wiederholung der Behandlung ist in der Regel alle 3 Monate erforderlich.

Blepharospasmus

Als Blepharospasmus bezeichnet man ein unwillkürliches Zusammenkneifen eines oder auch beider Augenlider. Dieser Zustand kann sehr störend sein und zu einer erheblichen Sehbehinderung führen. Durch die Injektion von Botulinumtoxin in die lidrandnahe Muskulatur kann das ungewollte Zusammenkneifen verhindert werden. Eine Wiederholung der Behandlung ist in der Regel alle 3 Monate erforderlich.

Hemispasmus fazialis

Als Hemispasmus fazialis bezeichnet man unwillkürliche Muskelzuckungen im Gesichtsbereich. Dieser Zustand ist für den Betroffenen sehr unangenehm und lästig und führt häufig zum sozialen Rückzug. Durch die Injektion von Botulinumtoxin in die betroffene Gesichtsmuskulatur können diese Zuckungen verhindert werden. Eine Wiederholung der Behandlung ist in der Regel alle 3 Monate erforderlich.

Schiefhals (Torticollis spasmodicus)

Als Schiefhals bezeichnet man die Fehlstellung des Halses auf Grund einer Überaktivität einzelner Muskeln. Die Injektionsbehandlung mit Botulinumtoxin stellt die Behandlungsmethode der ersten Wahl des Torticollis spasmodicus dar. Nach genauer Analyse des Bewegungsmusters wird in die hyperaktiven Muskeln des Halses Botulinumtoxin injiziert, was zur Wiederherstellung des Gleichgewichtes im Zusammenspiel der verschiedenen Halsmuskeln führt. Ein häufig begleitendes Kopfwackeln (Tremor capitis) wird hierdurch ebenfalls gebessert. Eine Wiederholung der Behandlung ist in der Regel alle 3 Monate erforderlich. Manuelle Therapie nach der Injektion stellt eine sinnvolle Ergänzung dar.

Migräne

Botulinumtoxin stellt eine wirksame Behandlungsoption zur Behandlung bestimmter Formen von Migräne dar. Botulinumtoxin wird hierbei in Triggerpunkte und hyperaktive Muskeln im Kopfbereich injiziert. Die Wirkung beruht auf der muskulären Entspannung und der Beeinflussung von schmerzauslösenden Substanzen (Blockade von Schmerzmediatoren).

Diese Behandlung bieten wir als Selbstzahlerleistung im Rahmen unserer individuellen Gesundheitsleistungen an.

Nervenzentrum Potsdam, Otto-Braun-Platz 1, 14467 Potsdam
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